Dorfbachputzete

DorfbachputzeteWegen Covid 19 konnten wir den Dorfbach nicht wie geplant im April, sondern erst am Samstag den 26. September von Unrat und Müll beferien. Der Monat war zwar ein anderer, aber das Wetter war das gleiche. Nicht desto trotz haben sich recht viele Helfer am Morgen um 08:00 Uhr bei der Fischerhütte eingefunden. Nachdem sie in Gruppen aufgeteilt waren, wurde die Bachreinigung von der Schützenhütte bis zum Schwarzwasser in Angriff genommen. Der frühe Wintereinbruch hat für kühle Temperaturen und der Regen der in der Nacht gefallen war, hatte für eine Wassertrübung gesorgt, welche die Sicht unter die Wasseroberfläche etwas erschwehrte. Wie alle Jahre kam wieder aber wieder einiges zusammen und die Mulde wurde gut gefüllt.

Im Anschluss gab es in der Fischerhütte feine Spagheti und ein erfrischendes Bier. Allen Helfern ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz. Bravo!

foto green

 


PIT-Tag markierte Fische in bernischen Gewässern

Das revidierte Gewässerschutzgesetz von 2011 verpflichtet die Kantone, die Fischgängigkeit in Schweizer Flüssen und Bächen wiederherzustellen. Die Wiederherstellung der freien Durchwanderbarkeit für Fische an Kraftwerksanlagen wird oft durch den Bau von Fischpässen realisiert. Die Funktionsfähigkeit der neuen oder sanierten Fischaufstiegshilfen muss überprüft werden. Dabei kommen unterschiedliche Methoden zur Anwendung. Eine davon ist eine individuelle Markierung von Fischen mit sogenannten PIT-Tags.

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Wie weiter an der Sense?

Am Informationsabend vom 12. November 2019 wurde von den Kantonen Bern und Freiburg über die weiterführenden Untersuchungen an der Sense informiert. Seitens des Schweizerischen Kompetenzzentrums Fischerei SKF wurde am gleichen Anlass angekündigt, dass ihr zu internen Workshops eingeladen werdet, damit die Anliegen der Fischerei gesammelt und nach Lösungen gesucht werden kann. Der Workshop findet am

Dienstag, 31. März 2020, 19 Uhr im Hotel des Alpes, Hauptstrasse 29 in 3186 Düdingen

statt.

Anmeldung bis am Freitag, 13. März 2020, an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wasserbau und Fischerei im (Klima-) Wandel

 

Emme trockenAusgetrocknete Emme bei Schalunen (Bild: Fischereiinspektorat des Kantons Bern 2018)

Wegen der Klimaerwärmung werden die Sommer tendenziell trockener und wärmer, die Winter regenreicher und schneeärmer. Dies bestätigen die 2018 publizierten Klimaszenarien www.ch2018.ch. Für die Fische in der Schweiz ist diese Entwicklung einschneidend, wie der Trockensommer 2018 eindrücklich gezeigt hat.
Im Rahmen des «Pilotprogramms Anpassung an den Klimawandel» finanziert der Bund Projekte mit dem Ziel, neue Lösungsansätze zu entwickeln. Zusammen mit den Kantonen Aargau, Baselland, Bern, Freiburg, St. Gallen und Uri sowie dem Schweizerischen Fischerei-Verband hat das Schweizerische Kompetenzzentrum Fischerei SKF das Projekt «Wasserbau und Fischerei im (Klima-)Wandel» entwickelt. Unter der Leitung von Adrian Aeschlimann, Geschäftsführer des SKF, wird es in den Jahren 2019 bis 2021 umgesetzt.
Das Projekt hat zum Hauptziel, dass einheimische Fischarten auch bei Niederwasser und Wärme Lebensraum finden. Mittels Informationsveranstaltungen und Workshops sowie Veranstaltungen an den Gewässern will das Projekt folgende Wirkungen erzielen:

  • Der Wasserbau berücksichtigt beim Hochwasserschutz und Revitalisierungen zum Erhalt der einheimischen Fischarten künftig – sofern umsetzbar – die Variablen Niedrigwasser und Temperatur sowie Winterhochwasser.
  • Die kantonalen Behörden kennen die Massnahmen zum Erhalt der vorherrschenden Fischarten und wenden sie fachgebietsübergreifend an.
  • Die Fischereiverbände richten ihre Hegepraxis auf klimaangepasste, wirkungsvolle Massnahmen aus.
  • Die Fischer werden von Betroffenen zu Beteiligten.

 

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