PIT-Tag markierte Fische in bernischen Gewässern

Das revidierte Gewässerschutzgesetz von 2011 verpflichtet die Kantone, die Fischgängigkeit in Schweizer Flüssen und Bächen wiederherzustellen. Die Wiederherstellung der freien Durchwanderbarkeit für Fische an Kraftwerksanlagen wird oft durch den Bau von Fischpässen realisiert. Die Funktionsfähigkeit der neuen oder sanierten Fischaufstiegshilfen muss überprüft werden. Dabei kommen unterschiedliche Methoden zur Anwendung. Eine davon ist eine individuelle Markierung von Fischen mit sogenannten PIT-Tags.

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So läuft die Einführung des Hegebeitrages

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Für den Kauf eines bernischen Jahrespatentes erhebt der Kanton ab 2020 einen Hegebeitrag von 50 Franken. 70 Prozent der Hegebeiträge gehen an den BKFV und seine Vereine, welche Bewirtschaftungs- und Hegemassnahmen durchführen. Die restlichen 30 Prozent fliessen an den Kanton für den Verwaltungsaufwand und zusätzliche fischereiwirtschaftliche Hegemassnahmen.
  • Von der Zahlung des Hegebeitrags befreit sind insbesondere alle Mitglieder des BKFV sowie Mitglieder von Vereinen, deren Leistungsnachweissystem betreffend Hegearbeit vom FI genehmigt worden ist. Im Einführungsjahr 2020 profitieren alle Personen, die im Jahr 2019 BKFV-Mitglied sind.
  • Das BKFV-Mitglied erbringt den Nachweis beim Kauf des Patentes mit seiner persönlichen Mitgliedernummer.
  • Die persönliche Nummer ist mit der Adresse auf dem BKFV-Info ausgedruckt und kann bei Verlust beim Adressverantwortlichen des Vereins nachgefragt werden.

 

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Wasserbau und Fischerei im (Klima-) Wandel

 

Emme trockenAusgetrocknete Emme bei Schalunen (Bild: Fischereiinspektorat des Kantons Bern 2018)

Wegen der Klimaerwärmung werden die Sommer tendenziell trockener und wärmer, die Winter regenreicher und schneeärmer. Dies bestätigen die 2018 publizierten Klimaszenarien www.ch2018.ch. Für die Fische in der Schweiz ist diese Entwicklung einschneidend, wie der Trockensommer 2018 eindrücklich gezeigt hat.
Im Rahmen des «Pilotprogramms Anpassung an den Klimawandel» finanziert der Bund Projekte mit dem Ziel, neue Lösungsansätze zu entwickeln. Zusammen mit den Kantonen Aargau, Baselland, Bern, Freiburg, St. Gallen und Uri sowie dem Schweizerischen Fischerei-Verband hat das Schweizerische Kompetenzzentrum Fischerei SKF das Projekt «Wasserbau und Fischerei im (Klima-)Wandel» entwickelt. Unter der Leitung von Adrian Aeschlimann, Geschäftsführer des SKF, wird es in den Jahren 2019 bis 2021 umgesetzt.
Das Projekt hat zum Hauptziel, dass einheimische Fischarten auch bei Niederwasser und Wärme Lebensraum finden. Mittels Informationsveranstaltungen und Workshops sowie Veranstaltungen an den Gewässern will das Projekt folgende Wirkungen erzielen:

  • Der Wasserbau berücksichtigt beim Hochwasserschutz und Revitalisierungen zum Erhalt der einheimischen Fischarten künftig – sofern umsetzbar – die Variablen Niedrigwasser und Temperatur sowie Winterhochwasser.
  • Die kantonalen Behörden kennen die Massnahmen zum Erhalt der vorherrschenden Fischarten und wenden sie fachgebietsübergreifend an.
  • Die Fischereiverbände richten ihre Hegepraxis auf klimaangepasste, wirkungsvolle Massnahmen aus.
  • Die Fischer werden von Betroffenen zu Beteiligten.

 

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Vereinsausflug Rugenbräu

O5251055Bei schönem Wetter machen wir uns mit dem Buss von Schwarzenburg aus auf den Weg. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Stockental wo wir den ersten Durst stillen konnten, gings weiter nach Interlaken wo wir in der Brauerei Rugenbräu in die Geheimnisse der Bier- Whisky- und Ginherstellung eingeweiht wurden. Die Besichtigung war sehr informativ und eindrücklich. Anschliessend begaben wir uns in das gegenüberliegende Brauistübli wo wir mit einem feinen Fondue Chinoise wieder zu Kräften kommenm konnten. Danach fuhr uns Bruno Zbinden wieder sicher mit dem Guggershörndli-Buss nach Schwarzenburg zurück. Es war ein super Ausflug. Danke und ein Kompliment an den Vorstand für die Organisation!

foto green